Versicherungsrecht

Wer schreibt, bleibt: Bezugsberechtigung der Lebensversicherung nach der Scheidung

Anlässlich Trennung und Scheidung werden unter anderem Unterhaltsfragen, Ansprüche auf Zugewinnausgleich sowie die Verteilung von Versorgungsanwartschaften geklärt. Manches, was ebenfalls der Überprüfung und einer eventuellen Neuregelung bedarf, wird aber mitunter über- oder gar falsch gesehen. Ansprüche aus Lebensversicherungsverträgen gehören zu solchen Punkten.

Frostschäden: Kontrollpflicht des Versicherungsnehmers bezüglich der Wohnraumbeheizung

 

Die Bedingungen der Gebäudeversicherung sowie der Hausratversicherung schreiben übereinstimmend vor, dass der VN in der kalten Jahreszeit die Gebäude ausreichend zu beheizen hat. In der Gebäudeversicherung ist darüber hinaus bestimmt, dass er die ausreichende Beheizung häufig genug kontrollieren muss. Was darunter konkret zu verstehen ist, ist jedoch umstritten.

Kfz-Kaskoversicherung: Auskunftspflicht des Versicherungsnehmers zu Vorschäden

 

Nach den allgemeinen Bedingungen für die Kfz-Versicherung ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, alles zu tun, was zur Aufklärung des Tatbestandes und zur Minderung des Schaden dienlich sein kann. Um sachgemäße Entschlüsse fassen zu können, muss sich der Versicherer darauf verlassen können, dass der Versicherungsnehmer von sich aus richtige und lückenlose Angaben über den Versicherungsfall macht. Beantwortet der Versicherungsnehmer vorsätzlich Fragen des Versicherers nicht oder nicht richtig, führt dies zur Leistungsfreiheit des Versicherers.

Hausratversicherung: Nachweis eines Einbruchdiebstahls bei fehlenden Einbruchspuren

 

Schwierigkeiten bei der Regulierung von Versicherungsschäden  entstehen unter anderem dann, wenn der Versicherer den Verdacht eines vorgetäuschten Versicherungsfalls schöpft. Wegen der typischen Beweisnot beider Versicherungsvertragsparteien kommt es dann ganz entscheidend auf die Verteilung der Beweislast und das Beweismaß an. Einen Einbruchdiebstahl beispielsweise kann der Versicherungsnehmer regelmäßig nicht voll beweisen, da ihm wegen der geheimen Tatbegehung häufig keine ausreichenden Beweismittel zur Verfügung stehen. Der versprochene Versicherungsschutz ist deshalb dahin zu verstehen, dass nur das „äußere Bild des Diebstahls“ nachgewiesen werden muss.

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